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Siedlungswasserwirtschaft

Die Siedlungswasserwirtschaft organisiert den Umgang mit Trinkwasser, Brauch- wasser, Abwasser und Regenwasser im Umfeld von Siedlungen. Den Schwerpunkt in unserem Betätigungsfeld legen wir dabei auf die Abwasserentsorgung. Innerhalb dieses Themenkomplexes bildet insbesondere die Regenwasserbewirtschaftung das umstrittenste Teilgebiet der Siedlungswasserwirtschaft. Regen fällt selbst in Deutschland in sehr unregelmäßigen Zeitabständen und Mengen an. Das führt regelmäßig zu Überschwemmungen. Während die Natur sich jedoch über Jahrtausende, bzw. Jahrmillionen hinweg auf die Unregelmäßigkeit von Regenfällen einstellen konnte, kam insbesondere dem modernen Menschen diese Muße immer mehr abhanden.

Um den Betrieb von Wohn- und Produktionsstätten, wie auch der Verkehrswege möglichst selten durch Niederschläge beeinträchtigen zu lassen, wurden aufwendige Niederschlagsentwässerungsanlagen errichtet. Diese Vorgehensweise ist jedoch nicht nur kostspielig, sondern führt auch dazu, dass Regenwasser schneller und in größeren Mengen in die Vorfluter gelangt und führt bei den Unterliegern zu einem Anstieg der Hochwassergefahr.

Eine bewährte Gegenmaßnahme zur großflächigen Flächenversiegelung der letzten Jahrzehnte ist die Entsiegelung und /oder der Verzicht auf die Ableitung von Regenwasser, das stattdessen an Ort und Stelle versickert wird. Diese ökologisch wie ökonomisch gleichermaßen vorteilhafte Strategie bietet sich im Rahmen von Neubaumaßnahmen und nach Prüfung zum Teil auch im Bestand an. Dabei sind u.a. die Bodenkennwerte, der Grundwasserspiegel und Wasserschutzzonen zu beachten.

Durch die Novellierung des nordrhein-westfälischen Landeswassergesetzes hat die Regenwasserbewirtschaftung durch den §51a „Beseitigung von Niederschlagswasser“ noch mehr Gewicht erhalten. Im ersten Absatz des Paragraphen ist folgende Formulierung zu finden „Niederschlagswasser von Grundstücken, die nach dem 1. Januar 1996 erstmals bebaut, befestigt oder an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden, ist zu versickern, zu verrieseln oder ortsnah direkt oder ohne Vermischung mit Schmutzwasser über eine Kanalisation in ein Gewässer einzuleiten, sofern dies ohne Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit möglich ist.“. Die ausschließliche Ableitung des Niederschlagswassers von bebauten und versiegelten Flächen über öffentliche Kanalsysteme stört nachhaltig das Gleichgewicht im Wasserhaushalt der Natur. Eine naturnahe Bewirtschaftung mit Niederschlagswasser begünstigt dagegen eine erneute Annäherung zum natürlichen Wasserkreislauf.

Jede Planung ist unter umweltgerechten Gesichtspunkten zu sehen. Erwähnt werden sollen in diesem Zusammenhang zudem die Stichworte: Umwelt- und Naturschutz, Lärmschutz und Ressourcenschonung.

Wir zeigen Ihnen neue Wege für das Regenwasser!

 
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